SFM5R209

courtesy of the magazine Powerslide/found by Karl Manstein/Austria.

courtesy of HSAA, Genf

Vom 3.Mai 1965 bis Anfang September stand das Fahrzeug bei Shelby American für die Modifikationen in der Werkstatt und wurde am 3. September per Seefracht an Ford Advanced Vehicles in Slough, Bucks ausgeliefert. Peter Schetty kaufte das Fahrzeug und fuhr es unter dem Banner der Scuderia Filipinetti in den Bergrennen von 1966. Zuvor wurde es aber auch von Martial Delalande in Frankreich bei der Route Du Nord und Neige et Glace im Februar 1966 eingesetzt.(Quelle: Autodiva.fr/J.F.H)

Danach ging der Wagen offenbar an die Scuderia Filippinetti zurück. Dabei erreichte er mit dem Shelby Platz 1. in Roßfeld, Platz 2. in Mont-Ventoux, Platz 3 in Freiburg, Platz 3 in Trento-Bondone, Platz 2 in Cesanne-Sestriere, Platz 2 beim großen Preis der Schweiz und schließlich Platz 1 beim Bergpreis in Gaisberg/Österreich. Anschließend verkaufte er den Shelby an die Scuderia Filipinetti zurück und erwarb dafür einen neuen GT350. Die Scuderia besitzt das Fahrzeug (bzw. einen Shelby) heute noch und Paul Sarge ist der neue Rennleiter, wie uns Andre Knörr aus Genf mitteilte. Auch der SAAC weiß, das 5R209 noch in der Schweiz ist und der HSAA (Genf) bestätigte dies. Laut unseren Recherchen befindet er sich im Kanton Waadt (Kennzeichen VD). Der Name des Besitzers ist dem SAAC-Register bekannt.

Dr. rer. pol. Peter Schetty wohnt heute in Basel und erinnert sich leider nur wenig an seine ruhmreiche Mustang-Vergangenheit. Er weiß aber noch, daß sich beim Rennen in Roßfeld die Achsbefestigung an einer Seite losgerissen hat, eine unangenehme Sache, die schon mal beim harten Einsatz von Mustangs vorkam.

Vielleicht der Grund für die Schäden, die man auf dem Foto links hinten sehen kann. Oder aber vom Bergrennen in Mont Ventoux. Peter Schetty kam hier beim Training von der Strasse ab und gibt einen Schaden hinten an. Interessanterweise bezeichnet der Schweizer und langjährige Ferrari-Fahrer das Fahrverhalten des Shelbys als "lustig". Mmmh. Und den zweiten GT350 hat er auch damals kurzfristig weiterverkauft, und ansonsten kann er sich überhaupt nicht mehr erinnern. Mmmh. Irgendwie hat ihn der Mustang-"Bug" wohl nicht gebissen. Nur gewonnen hat er immerhin. Auch was wert. Dokumentation und Fotos hat er angeblich auch nicht. Kurz: nicht sehr hilfreich, aber dafür viel beschäftigt.

Rico Gass

Bilder: the magazine Powerslide/found by Karl Manstein/Austria, HSAA (Genf)

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