Banner Pony

Fast & Furious - Der Film

Mustangs kommen in vielen Kinofilmen der Serie Fast & Furious vor. Besonders hervozuheben sind aber sicher die grün-weiß gestreiften in der F&F Tokyo Drift Version.


Fast & Furious Tokyo Drift - Der Mustang

Die Experten unter Euch wissen natürlich, daß sechs Mustangs in dem Film verwendet wurden, die von IAG vorbereitet wurden. Von den sechs Mustangs überlebten nur drei wirklich die Dreharbeiten, so daß sie verkauft werden konnten. Zwei der Fahrzeuge können wir Euch hier vorstellen.
Die Fahrzeuge in ihrem letzten Zustand kurz nach dem Dreh seht Ihr hier im Bild. Zwei befanden sich hier teilweise schon in Auflösung - der auf dem Truck und der andere hinten rechts neben der Viper. Nur einer war mit dem Nissan Skyline 6-Zylinder Turbo-Motor ausgestattet, zwei mit einem 430cui Hawai Racing Windsor von Ford.

Der Wagen mit dem Nissan-Motor war 2012 noch bei Kooks Headers, soll sich aber mittlerweile im arabischen Raum befinden.


F&F Mustang Überlebender Nr. 1 - Besitzer Bryan Pataki

Unser überlebender F&F Tokyo Drift Mustang #14 wurde ursprünglich an Tasca Ford ausgeliefert mit Automatik und einem tan-farbenen Interieur. Er wurde irgendwan an die Universal Studios verkauft und dort registriert. Dennis McCarthy von Universal Pictures baute dann einen Drift-Wagen daraus für den Film.
Brian Pataky kaufte den Wagen 2011 von IAG und machte aus dem relativ verwahrlosten Wagen ein Schmuckstück, daß den Namen Fast & Furious Mustang wirklich verdient. An nichts wurde gespart.

Die Details verraten wir Euch in Kürze.


FF Mustang Überlebender Nr. 2

 

F&F Tokyo Drift Wagen #10 befindet sich heute in Norwegen und gehört Arild Holgersen.


Mit 6,7 Sekunden von 0 auf 60 Meilen kann sich Arild mit dem Mustang ruhig bei jedem der populären XTREME Festivals im Norden Europas zeigen. Die Aufmerksamkeit ist ihm sowieso gewiss. Das Global West Fahrwerk, die Zahnstangenlenkung und die 245/35 R19 vorne und 275/35R19 hinten auf Volk Racing Grey GT-7 Felgen sorgen für absolute Spursicherheit.

 

 

The making of... Fast & Furious Tokyo Drift

Zum Filminhalt: Sean Boswell, gespielt von Lucas Black flieht vor einer Haftstrafe nach Tokyo zu seinem Vater, einem US Marinesoldaten. Auf der Suche nach Gegnern in der Tuningszene lernt er die Freundin des ortsansässigen Drift-Königs, Sohn eines Yakuza-Unterweltkönigs kennen. Den Rest kann man sich schon denken, zumal noch ein Freund von Sean in seinem Auto umkommt und es um Schuld, Ehre und Sühne geht. Auf der Suche nach einem Auto stolpert Sean über einen Nissan Silvia, bei dem der Motor noch gut genug ist, in einen 67er Mustang seines Vaters gebaut zu werden und schon beginnt die Drifterei, die in Tokyo beliebter ist als die Sprints. Dennis McCarthy hat die Autos für den Film vorbereitet, der 50 Millionen Dollar kostete. Dafür wurden auch einige 68er in 67er umgewandelt. Begonnen wurden erste Fahrtests mit einem 302, es folgte ein 347 Stroker, aber beide Motorvarianten waren dem Testfahrer Rhys Mylen zu lahm, so kam man auf die 430er, die Dennis McCarthy mit ca. 500HP angibt, andere mit 375PS. Als Rhys, der Testfahrer, den Wagen für gut befand, wurde ein Duplikat gebaut. Von dem ursprünglich mal geplanten 632cui Motor kam man wegen der unpassenden Größe ab. Schade eigentlich. Aber 7.04 Liter sind ja für einen Mustang auch schon mehr als ausreichend. Der Film spielte immerhin 207 Millionen Dollar ein, selbst der Aufwand von über 200 verwendeten Fahrzeugen lohnte sich also für die Produktionsfirma.

Copyright © 2016 FIRST MUSTANG CLUB OF GERMANY 1964-73 e.V. - Alle Rechte vorbehalten.