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Diverses

Ford Mustang V8
(Motordaten Baujahr 1964 bis 1966)

Motor:
Achtzylinder-V-Motor, längs über der Vorderachse eingebaut, Bohrung x Hub 101,6 x 72,9 mm, Hubraum 4736 ccm, Verdichtung 9,3:1/10:1, Leistung 175/190 PS (128/140 kW) bei 4400/min, max. Drehmoment 41,5 mkg (407 Nm) bei 2800/min (High Performance: Verdichtung 10,5:1, 271 PS/199 kW bei 6000/min), fünffach gelagerte Kurbelwelle, hängende Ventile, eine zentrale Nockenwelle, Ventilbetätigung über Stoßstangen und Kipphebel, Gemischaufbereitung über einen Zweifach-/ Vierfachvergaser.

Kraftübertragung:
Hinterradantrieb, Einscheiben-Trockenkupplung, vollsynchronisiertes Drei- oder Vierganggetriebe, wahlweise Drei- oder Viergang-Automatikgetriebe oder Cruise-O-Matic,

Übersetzungen:
I. 2,79, II. 1,7, III. 1,93, R. 2,87 (Dreigang),
I. 2,78, II. L,93, III. 1,36, IV. 1,0, R. 2,78 (Viergang),
I. 2,46, II. 1,46, III. 1,0, R. 2,20 (Cruise-O-Matic).

Karosserie/Fahrwerk:
Selbsttragende Stahlkarosserie, Plattformrahmen mit Längsträgern verschweißt, Einzelradaufhängung vorne an Querlenkern, Schraubenfedern, hydraulische Stoßdämpfer, Querstabilisator, hinten Starrachse an Blattfedern, hydraulische Stoßdämpfer, Trommelbremsen rundum, wahlweise Scheibenbremsen vorne.

Maße/Gewicht:
Radstand/Länge 2743/4613 mm, Breite/Höhe 1730/1298 mm, Spur vorne/hinten 1410/1420 mm, Leergewicht 11 30 kg.

Fahrleistungen:
Höchstgeschwindigkeit 177/194 km/h, Beschleunigung 0 bis 100 km/h 10,0/9,2 s.


Ford Mustang (Sechszylinder)
(Motordaten Baujahr 1964 bis 1966)

Motor:
Sechszylinder-Reihenmotor, längs über der Vorderachse eingebaut, Bohrung x Hub 93,5 x 79,5 mm, Hubraum 3277 ccm, Verdichtung 9,2:1 , Leistung 105 PS (77 kW) bei 4400/min, max. Drehmoment 26,3 mkg (258 Nm) bei 2400/min, siebenfach gelagerte Kurbelwelle, untenliegende Nockenwelle, Gemischaufbereitung über Einfachvergaser.

Kraftübertragung:
Dreigang- oder Vierganggetriebe, Übersetzungen I. 329, II. 1,83, III. 1,0, R. 4,46 (Dreigang) oder
I. 3,16, II. 2,21, III. 1,41, IV. l,0, R. 3,35 (Viergang) oder Cruise-O-Matic.

Alle Übrigen Motorvarianten
(Leistungsangaben in SAE-PS)
Standardmotorisierung war zunächst der altbekannte Reihensechszylinder mit 2,8 Liter Hubraum und 101 PS. Als Option gab es die V8-Smallblock Maschine mit 164 PS aus 4,3 Liter Hubvolumen. Bereits drei Monate später wurden diese Motorvarianten durch den 120 PS starken 3,3-Liter-Reihensechszylinder und den 4,7-Liter V8-Smallbiock mit verschiedenen PS-Leistungen abgelöst (200, 225 und 271 PS). Das 271-PS-Aggregat wurde "High Performance Engine" genannt und unterschied sich von allen anderen Motoren durch seine mechanischen Ventile. In Kennerkreisen wird dieser Motor auch K-Code-Engine genannt, da alle Mustang mit diesem PS-starken Antrieb ein K in der Fahrgestellnummer erhielten. Diese Motorenpalette wurde auch in das Jahr 1966 hinein übernommen.

1967, als im Zuge erster stilistischer Änderungen auch der Motorraum des Mustang etwas vergrößert wurde, konnte erstmalig eine Bigblock-Maschine eingebaut werden. Dieses 6,4 Liter mächtige Triebwerk mobilisierte 325 PS im Mustang GT 390. Richtig bekannt wurde der Wagen, als Steve McQueen ihm in dem Film "Bullit" kräftig die Sporen gab. 1968 kam zu der 3,3-Liter-Sechszylinder-Varlante noch eine mit 4,1 Liter Hubraum und immerhin 140 PS hinzu.

Als V8 stand nur noch der mit 200 PS schwächste Motor aus den Jahren 1965 bis 1967 zur Verfügung. Drei Monate nach Produktionsbeginn der 1968er Baureihe entfiel dieser Antrieb und wurde durch das 4,9-Liter-Nachfolgemodell ersetzt. Dieses Aggregat mobilisierte nun 200 PS, als High Performance 230 PS. Als weiteren Bigblock gab es einen Sieben-Liter-Motor mit 390 PS nur mit Automatikgetriebe. Zum. Ende der Produktion der 1968er Modelle gesellte sich schließlich ein weiterer Sieben-Liter-Motor mit 375 PS hinzu, die Cobra Jet-Maschine, die auch im Shelby GT 500 des gleichen Jahres eingesetzt wurde.

1969 gab es neben den beiden Reihensechszylindern erst nur den Smallblock-V8 mit 4,9 Liter Hubraum und 200 PS. Später folgte ein 5,7-Liter-Aggregat mit 250 PS, der Windsor-V8 (auf Basis des 4,9-Liter) und ein 5,7-Liter-Block mit 300 PS, der Cleveland-V8 (komplette Neukonstruktion). Nach wie vor gab es die 6,4- und Sieben-Liter-Bigblocks. Letztere aber nun in zwei Varianten: als Cobra Jet mit angeschlossener Ram Air (direkte Luftzufuhr zum Vergaser über eine Hutze in der Motorhaube) und mit normaler Luftfilterbestückung. In den von Ford entwickelten Boss-Mustang gab es dann noch den 4,9-Liter-Smallblock mit 290 PS und als Höhepunkt den 7,03 Liter großen Bigblock mit 375 PS, der als direkte Konkurrenz zum Shelby GT 500 galt. 1970 entfiel der 6,4-Liter Bigblock.

1971 wurde die Produktion des schwächsten Mustang-Motors seit 1965 eingestellt: Der 3,3Liter-Sechszylinder entfiel, da er für den auf 1,8 Tonnen Gewicht aufgeblähten Mustang einfach zu schwach geworden war. Der Sieben-Liter-Bigblock entfiel ebenfalls, lediglich der etwas größere 7,03-Liter blieb als einziger echter Bigblock übrig. Der 4,9-Liter stellte mit 210 PS nun den schwächsten V8 dar, von drei 5,7-Liter-Maschinen gefolgt: dem Windsor-V8 mit 240 PS und zwei Cleveland-Versionen mit 280 und 285 PS (je nach Vergaser).

1972 entfiel der letzte übriggebliebene Bigblock, der 7,03 Liter. Die 4,9-Liter-Maschine wurde bis 1973 unverändert weitergebaut, die 5,7-Liter-Versionen erfuhren wegen der Energiekrise Vergaserveränderungen, die deren Leistungen auf 168, 200 und 275 PS drosselten.
Bauzeit: 1964 bis 1973 (erste Generation).
Stückzahl: 2978271 (erste Generation).


Die Versicherungstarife
(aktuelle Informationen im Forum www.mustang-inside.de erfragen)
Haftpflicht plus Vollkasko mit 1000 Mark SB für Ford Mustang V8, Baujahr 1965, von 578,40 Mark (Württembergische, Stuttgart) bis 1423,90 Mark (HDI, Kassel), Haftpflicht von 278,40 Mark (Württembergische) bis 561,40 Mark (HDI); Tarife für Cabrio mit Vollkasko 100 bis 150 Mark höher.

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